Juniorfachkraft (m/w/d) Management natürlicher Ressourcen und Erhalt von Ökosystemleistungen

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Yerevan, Armenia
Position Type: 
Full-Time
Organization Type: 
Government
Experience Level: 
Entry Level (0-2 Years)
Degree Required: 
Bachelor's (Or Equivalent)
Languages Required: 
German

EXPIRED

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Tätigkeitsbereich

Das Programm „Management natürlicher Ressourcen und Erhalt von Ökosystemleistungen für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum im Südkaukasus (ECOserve)“ arbeitet in den drei Ländern Armenien, Aserbaidschan und Georgien. In Armenien hat es zum Ziel, nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden in den vorherrschenden Landnutzungssystemen Weide und Wald einzuführen und die Energieversorgung von Haushalten im ländlichen Raum zu verbessern. Dazu fördert das Programm das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung durch Umweltbildung und Kampagnenarbeit mit Jugendlichen und Schulen und unterstützt nationale Reformprozesse und Kapazitätsentwicklung. Die staatlichen Partner in Armenien sind das Ministerium für Territorialentwicklung, das Wirtschafts- sowie das Umweltministerium. Das Programm leistet einen Beitrag dazu, die Vielfalt von Arten und Lebensräumen im Südkaukasus zu bewahren.

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit bei der Beratung der Partner zur nachhaltigen Landnutzung mit Schwerpunkt nachhaltiger Bewirtschaftungsmethoden von Weideland sowie nachhaltiger Energie im ländlichen Raum
  • Begleitung der Entwicklung von Pilotmaßnahmen auf lokaler Ebene
  • Erarbeitung von fachlich-inhaltlichen Beiträgen zu Umweltthemen: Nachhaltige Weidebewirtschaftung, Energie im ländlichen Raum, Klimawandel und Biodiversitätserhalt in Armenien
  • Weiterentwicklung und Aktualisierung des wirkungsorientierten Monitoring-Systems des Länderteams in enger Abstimmung mit den Umsetzungspartnern
  • Betreuung externer Dienstleister für die Umsetzung und Erstellung von Studien
  • Unterstützung der Teamleitung bei administrativen Prozessen, Öffentlichkeitsarbeit und Querschnittsaufgaben
  • Mitarbeit bei der Förderung des regionalen und internationalen Erfahrungs- und Wissensaustauschs.

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Environmental Governance, Land-/Wirtschaftswissenschaften, Sustainable Rural Development oder vergleichbarer Studiengänge
  • Kenntnisse und erste Arbeitserfahrungen im Bereich nachhaltiger Energie im ländlichen Raum oder Weidemanagement
  • Erste Berufserfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit (z. B. durch Praktika, Volontariat o.ä., idealerweise auch Auslandserfahrung)
  • Fähigkeit, selbstständig, eigenverantwortlich und unter Zeitdruck gute Arbeitsergebnisse zu liefern
  • Gute Teamorientierung, analytische und kommunikative Fähigkeiten sowie Freude an konzeptioneller Arbeit
  • Diplomatisches Geschick und Kommunikationskompetenz, besonders im interkulturellen Umfeld und mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft
  • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift; Armenisch- oder Russischkenntnisse sind von Vorteil.

Standortinformationen

  • Landesspezifische Information: ein Jahr nach der sogenannten Samtenen Revolution ist die neue armenische Regierung unter Premierminister Pashinyan auf dem Weg, Reformen zu beginnen, in deren Mittelpunkt Korruptionsbekämpfung, die Auflösung wirtschaftlicher Monopole und oligarchischer Strukturen stehen. Wesentliche wirtschaftliche Potenziale liegen im Dienstleistungssektor, der IT Branche und dem Tourismus. Bergbau und Landwirtschaft spielen weiter eine wichtige Rolle.
  • Gesundheitsversorgung: im staatlichen Gesundheitssystem Armeniens, besonders außerhalb der Stadt Eriwan, entsprechen die allgemeinmedizinische Grundversorgung und die fachärztliche Versorgung nicht immer mitteleuropäischem Standard. Die Versorgung mit Medikamenten, medizinischen Verbrauchsmaterialien und Impfstoffen ist nicht überall gesichert. Die Medikamentenvielfalt ist im Vergleich zu Deutschland eingeschränkt. In der Hauptstadt selbst gibt es neben den öffentlichen Krankenhäusern auch private Arztpraxen und Krankenhäuser die durchaus internationalen Standards entsprechen.
  • Klima: Eriwan hat ein semiarides Kontinentalklima mit heißen, trockenen Sommern und kalten, gelegentlich schneereichen Wintern. Die mittleren Temperaturen liegen von Dezember bis Februar bei ca. 5 bis -8°C (Temperaturstürze bis -15°C möglich). Von Juni bis September liegen die mittleren Temperaturen um 22 bis 38°C.
  • Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten: In der Hauptstadt gibt es Märkte, Supermärkte und Einkaufszentren die lokale sowie importierte Produkte verkaufen. Letztere sind teurer als beispielsweise in Deutschland.
  • Erreichbarkeit: aktuell gibt es aus Deutschland keine Direktflüge nach Armenien. Die besten Verbindungen bestehen ab Deutschland über Wien, Warschau oder Kiev.
  • Reisen in die Region Bergkarabach und die Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar sind nicht erlaubt.
  • Kinder, Kleinkinder, Schulsituation und Schulgeld: Armenien ist als Familienstandort - auch mit Kleinkindern - gut geeignet und verfügt über zwei internationale Schulen in Eriwan und mehrere internationalen Kindergärten (englisch: https://www.qsi.org/armenia/arm/ und französisch: https://www.eng.ecolefrancaise.am/) sowie ein internationales Internat in Dilijan (https://uwcdilijan.org/).

Im Allgemeinen ist die Sicherheitslage ruhig. Den Vorgaben zu Sicherheitsmaßnahmen der GIZ ist zu jeder Zeit Folge zu leisten. Bitte informieren Sie sich grundsätzlich auch über landesspezifische Hinweise des Auswärtigen Amts. Im GIZ Büro vor Ort ist ein(e) Ansprechpartner*in für das Sicherheitsrisikomanagement benannt. Es gibt keine für das Arbeitsumfeld besondere Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Von Seiten der GIZ bestehen keine Einschränkungen für die Mitausreise von Familienmitgliedern. Wir bitten Sie, sich gegebenenfalls zu informieren, welche Beziehungsformen im Einsatzland rechtlich und gesellschaftlich akzeptiert sind.